
Im Zwielicht zwischen Emo und Metalcore erschien im Sommer 2007 ein neuer Name: Kill Her First. Vier junge Berlinerinnen hatten eine Band gegründet, um die spürbar einseitig männlich dominierte Szene etwas aufzumischen. Gemeinsame Inspiration kam von internationalen Bands wie Hawthorne Heights,
From Autumn To Ashes, Rise Against, Funeral For A Friend oder Kittie. Im Burning Flag Studio von Waterdown-Schlagzeuger Philipp Meyer wurde 2008 die EP Insidher aufgenommen. Intohimo-Drummer Simon Bohm lieferte das Artwork.
Nach zahlreichen Berliner Clubshows und einer Minitour durch Schweden folgte
2010 das Album Anatomy 101. Die Band war inzwischen nicht mehr ausschließlich weiblich besetzt – das gemeinsame Ziel galt nach wie vor: leidenschaftliche Musik mit starker weiblicher Perspektive als Inspiration und Empowerment für junge Musiker*innen. Kill Her First erspielten sich live einen Namen – unter anderem im
Vorprogramm von Thursday, Kittie oder Anberlin. Gemeinsam mit Blackout Problems folgte eine Minitour durch Österreich und 2012 teilte die Band beim Monster Bash Festival eine Bühne mit Refused, Hot Water Music und Lagwagon. 2014 erschien die EP Kill Her Sexismracismhomophobia First. Visions kührte sie zum Demo des Monats. In Folge wurde die Band in die TV-Show Circus Halligalli eingeladen und gewann die Aufmerksamkeit des französischen Labels KROD. 2016 erschien dort die EP Born To Be Strong. 2021 erschien eine neue EP: Empty Hands zeigte als 4-Track-Sampler eine neu definierte musikalische Richtung der Band auf und erschien auch als limitierte VinylEdition („Immens viel Leidenschaft und Herzblut“, FUZE / „Empfehlung für alle Fans der metallischen Moderne“, Metal Hammer / „Kill Her First lassen Metalcore Konventionen am Wegesrand liegen“, Visions). Auch live ließen sich Kill Her First nicht auf ein Genre festnageln und spielten zusammen mit Descendents und ZSK. Zu den Singles This Ain’t a Cherry-Picking Party und Dead Between the Lines
erschienen Musikvideos, die zusammen fast eine Viertelmillion Views sammeln.
2022 initiierte Kill Her First das Minifestival Female-Fronted Is Not A Genre und bringt seitdem jedes Jahr spannende Lineups weiblich (teil-)besetzter Bands zusammen, darunter Future Palace, Blood Command, The Pill, Saint Agnes und Still Talk. Das Festival geht im Oktober 2026 im Berliner SO36 in eine neue Runde – hier wird es neues Material der Band zu hören geben: Das neue Album Künstliche Freiheit erschien Ende 2024 und sorgt noch immer für positive Schlagzeilen.
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Domain of Decay sind Liebe auf zehn Beinen. Außerdem bieten sie Kunst aus dem Formenkreis dieser Schreimusik, müssen Sie wissen. Die Allgemeinheit - differenziert zu einer grotesk gearteten Perfidie des Universums - ist mit den Kompositionen von Domain of Decay zufrieden. Gleichwohl nimmt sie sich wunder, nicht noch zufriedener zu sein. So es darum gehen möge, Qualen zu erleiden, sind insbesondere die aktuell zu erwähnenden Werke in Film - hiernach genannt "GAIA" und "PRION" - und Hörspiel, alsbald eingängig "ἀποσκατώσις" betitelt, Domain of Decays von hoher Qualität.
Externer Inhalt: DOMAIN OF DECAY auf YouTube
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Mit "In Your Face" bis hin zu MEHR "In Your Face" beschreibt die Kieler Trancecore-Band Protovibe den Kurs ihrer Musik:
Die Basis aus schmissigem Metalcore und rhythmischem Djent wird garniert durch einen tiefen Griff in die elektronische Trickkiste. Songs mit groovigen Synth-Beats, emotionalen Melodien und stampfender Härte sind das Produkt dieser Mischung. Das Ganze soll nicht nur gut klingen, sondern auch live richtig Spaß machen. Mit dieser Intention bringen Protovibe eine zum Headbangen einladende Performance auf die Bühne und binden das Publikum mit vollem Körpereinsatz in ihre Show ein. Protovibe besteht aus Tim (Shouts), Thomas (Gitarre + Vox), Andrik (Gitarre), Basti (Bass) und Alex (Schlagzeug). Mit dieser Truppe erwartet euch eine Band, die bereit ist, dem Publikum ordentlich einzuheizen.


