
Mit Cover-Versionen, deren Melodien Vom Megaphon-Shouter Olli "Get Down" Hörr bis kurz vor die
Unkenntlichkeit befördert werden, haben sie sich in kürzester Zeit einen guten Namen erspielt: BOY DIVISION.
Nicht nur die per Megaphon gleichgeschalteten Vocals verleihen dieser hamburgischen Trash-Pop-Spielart
diepersönliche Note. Auch das minimalistische Schlagzeugspiel von Bernd K, (sonst Gitarrist bei Potato Fritz), in
dieser Band erstmals zu einer unorthodoxen Rhythmus-Variante entwickelt, prägt den Sound der Newcomer. Mit
dieser eigenwilligen Percussion- bzw. Gesangsinterpretationen gehen die unglaublich routiniert dargebotenen
Saiteninstrumente eine perfekte Symbiose ein.
Entscheidend für den kometenhaften Aufstieg von BOY DIVISION ist jedoch nicht die musikalische Fertigkeit,
sondern eine andere Eigenschaft, die man nicht erlernen kann: Charisma! Der souveräne Kolja M., der die
schlafwandlerische Sicherheit, mit der er seine Bassläufe zelebriert, auch durch seine ganze Bühnenpräsenz
mitzuteilen versteht, der entrückte, wie aus Marmor gemeißelte Gitarrero und Billig-Keyboarder Felix Müller (auch
Sport & Kante), der manische, in sich versunkene Trommel-Bernd und der wilde Olli, alle stets gut gekleidet,
versteht sich, ergeben auf der Bühne ein prächtiges Bild. Das läßt nicht nur Mädchenherzen höher schlagen!
Zu den Songs, die sie spielen gehören u.a. "Sexbomb" (Tom Jones/Flipper), "Song 2" (Blur), "It`s my life" (Bon
Jovi), "These Boots are made for walking" (Nancy Sinatra) oder "Fade to grey" (Visage).
Im Januar erscheint die CD "ill" auf Fidel Bastro Tonträger.
- Hamburg`s beste Coverband / TAZ HH - notorisch unterbewertet / SZENE HH
Go ahead-makemy day!
Externer Inhalt: BOY DIVISION auf YouTube
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THE SURFANAUTS
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